dok

(non pr-video)

Die Site listet unter den Stichwörtern „informativ„, investigativ“ und „unterhaltend“ besondere Dokumetationen und Reportagen auf.

Publizistische Dokumentationen/wikipedia
„In Filmen und im Rundfunk wird mit Dokumentation ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, auf Bezug zur realen Welt, erhebt. In Dokumentarfilmen und Radio-Features kommt es zu einer Mischung von erklärenden und erzählenden Elementen. Dabei sind Übergänge in zwei Richtungen möglich. Zum einen tendieren die dokumentarischen Genres zum ästhetisch-künstlerischen Bereich, weg vom reinen Lehrfilm bzw. Schulfunk. Zum anderen gibt es auch einen Übergang zum Unterhaltungsbereich, wobei ebenfalls die Grenzen zur Fiktionalität überschritten werden („Doku-Soap“).“

LFM
„Dokumentationen zählen zu den Klassikern der Programmgenres. Mit den Anfängen der deutschen Programmgeschichte geht unmittelbar der Beginn der Geschichte des Fernsehdokumentarismus einher. Der Versuch, einen Ausschnitt der Wirklichkeit abzubilden, ist von einem vielseitigen Themenspektrum insbesondere politischer und kultureller Prägung sowie von individuellen Präsentationsweisen gekennzeichnet. Dem Zuschauer eröffnet das Fernsehen vor allem mit seinen dokumentarischen Formen mit dem notwendigen kritischen Blick ein „Fenster zur Welt“. Fernsehtechnische und -strukturelle Veränderungen, die unter anderem die Entwicklung der Programmstrukturen und -genres entscheidend geprägt haben, haben auch die Ausdifferen-zierung des dokumentarischen Genres beeinflusst. Neue dokumentarische Formen werden auf der Basis von programmstrukturellen Notwendigkeiten, inhaltlicher und ästhetischer Experimentierfreude und ökonomischen Zwängen generiert. Auch wenn das dokumentarische Spielfeld breit abgesteckt ist, konnten bisher weitgehend klareGrenzen zum Fiktionalen gezogen werden. Im letzten Jahrzehnt lässt sich jedoch eine zunehmende Aufweichung dieser Grenze beobachten.Aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutung, die dem Dokumentarischen als einer informierenden und kritisch reflektierenden Ausdrucksform zukommt, gilt es, diesen Entwicklungen detailliertere Aufmerksamkeit zu schenken. Dieses gemeinsame Interesse hat die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), deren gesetzlicher Auftrag unter anderem darin besteht, die Entwicklung von Programmstrukturen und -formen durch Forschung zu begleiten, mit der Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW (dfi), dem ZDF und dem SWR zusammengeführt. Die Kooperationspartner haben das Adolf Grimme Institut beauftragt, im Rahmen einer Expertise eine Bestandsaufnahme gegenwärtiger Trends dokumentarischer Sendungen durchzuführen. Der Medienjournalist Fritz Wolf spürt auf der Basis einer Programmanalyse und Interviews mit Medienmachern die aktuellen Entwicklungen auf und beschreibt mögliche Ursachen und
Folgen derselben. Die Expertise soll dazu dienen, einen fundierten Überblick darüber zu geben, wie sich die Situation des Fernsehdokumentarismus nach über fünfzigjähriger Entwicklung gestaltet und welche Probleme und Potentiale sich hieraus ergeben. Das vorliegende Buch soll für die zu erwartenden und wünschenswerten Diskussionen die notwendigen Grundlagen bereitstellen.“

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mimamo

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